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Am 17. Januar fand die erste Mitgliederversammlung des Fördervereins Propsteigarten Hirzenach statt. Der Erste Vorsitzende Hans-Josef Karbach konnte sechs Mitglieder und vier Vertreter des Vorstandes begrüßen.
Herr Karbach berichtete zunächst über einen Ortstermin des Vorstandes mit Herrn Dr. Meißner vom Landesamt für Denkmalpflege und der Diözesankonservatorin Frau Dr. Barbara Dendler am 15. Januar. Man einigte sich darauf, eine Gartenarchitektin, die schon des Öfteren mit dem Landesamt zusammengearbeitet hat, mit der Erstellung einer Bestandsaufnahme und eines Entwicklungskonzepts für den Pfarrgarten zu beauftragen. Herr Dr. Meißner und Frau Dr. Dendler sagten zu, die Kosten des Gutachtens größtenteils mit Zuschüssen abzudecken. Inzwischen hat die Architektin, Frau Junker-Mielke, mit dem Verein Kontakt aufgenommen. Ein erster Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder, der mit staatlicher und kirchlicher Denkmalpflege abgesprochen wurde, fand am 20. Januar statt. Die gebietsuntypischen Tannen, die mehr und mehr die Schauseite des Pfarrhauses verdeckten, wurden entfernt. Lediglich zwei große Exemplare blieben stehen, um einen Maßstab für die Höhe des Pfarrhauses zu bieten und um die dahinter liegende Straßeneinmündung Propsteistraße/Schulgang zu verdecken.
Weiterhin beschloss die Mitgliederversammlung, einen Jahresbeitrag von 36,-- DM / 20,-- € zu erheben. Ehepartner, Jugendliche, Schüler, Auszubildende, Studierende, Zivildienstleistende und Wehrpflichtige zahlen einen ermäßigten Beitrag von 24,-- DM / 12,-- €. Frau Annelie Stein und Herr Helmut Lambert wurden zur Kassenprüferin bzw. zum Kassenprüfer gewählt.
Der Verein hat zurzeit 19 Mitglieder. Der Vorstand würde sich freuen, wenn es noch mehr würden. Wer Interesse hat, setze sich bitte mit Hans-Josef Karbach (Tel. 2290) oder Michael Koelges (Tel. 2839) in Verbindung. Da der Förderverein als gemeinnützig anerkannt ist, sind Spenden steuerlich abzugsfähig. Auch die Mitgliedsbeiträge können steuermindernd geltend gemacht werden.
Rhein-Hunsrück-Zeitung Nr. 206, 5.9.2003, S. 19
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz veranstaltet alljährlich am zweiten Sonntag im September in Zusammenarbeit mit Denkmalpflegebehörden, Initiativen und Vereinen den „Tag des offenen Denkmals“. Historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, öffnen ihre Tore und laden Architektur- und Geschichtsliebhaber zu Streifzügen in die Vergangenheit ein. „Geschichte zum Anfassen“, das bietet der Denkmaltag den Besucherinnen und Besuchern dabei in wohl einmaliger Weise. In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger und ehrenamtlich Engagierte an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeit der Denkmalpflege und lenken den Blick auf Details, die dem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. In diesem Jahr wird sich der „Förderverein Propsteigarten Hirzenach“ am Tag des offenen Denkmals beteiligen, der am Sonntag, dem 14. September, stattfindet. Interessierte erhalten die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Fördervereins zu informieren und den Propsteigarten zu besichtigen. Seit nunmehr fast drei Jahren erneuern und pflegen die Mitglieder des Vereins in Zusammenarbeit mit staatlichen und kirchlichen Denkmalpflegebehörden den heutigen Pfarrgarten, der weit und breit der einzige erhaltene klösterliche Garten aus der Zeit vor 1800 ist. Die betreuende Landschaftsarchitektin, Stella Junker-Mielke, führt jeweils um 13 und um 16 Uhr durch den Garten. Ab 13 Uhr bieten Mitglieder des Fördervereins Kaffee, Kuchen und kalte Getränke an. Sicherlich ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für Gespräche und Diskussionen. Der Förderverein freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Nähere Einzelheiten erfahren Sie beim Ersten Vorsitzenden Hans-Josef Karbach (Tel. 06741/2290).
Sanierung des Hirzenacher Pfarrgartens 04.09.2004
Die Sanierung des Hirzenacher Pfarrgartens macht weitere Fortschritte Zurzeit setzen Mitarbeiter einer Gartenbaufirma die Wege im Gartenbereich instand, indem rund 300 Quadratmeter Wegefläche von Grund auf erneuert und mit einer neuen Einstreuung versehen werden. Zur Finanzierung der Maßnahme
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